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Erbrecht und EU

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Rechtswahl im Testament

Die Europäische Erbrechtsverordnung regelt grenzüberschreitende Erbfälle. Sie ist in allen Mitgliedsstaaten der EU anwendbar, außer in Großbritannien, Irland und Dänemark. Für Erbfälle ist das Gericht desjenigen Landes zuständig sowie das Recht des Staates anwendbar, in dem der Erblasser zum Zeitpunkt seines Todes seinen „gewöhnlichen Aufenthalt“ hat. Das bedeutet beispielsweise, dass für einen Österreicher, der seinen Lebensabend in Frankreich verbringt, französisches Erbrecht zur Anwendung kommt.

Die EU-Erbrechtsverordnung eröffnet aber die Möglichkeit, eine Rechtswahl zu treffen, also die Erbfolge dem Recht des Staates zu unterstellen, dem man zum Zeitpunkt der Ausübung der Rechtswahl angehört hat. Ein Österreicher kann – unabhängig von seinem gewöhnlichen Aufenthalt – testamentarisch festlegen, dass auf seinen Erbfall österreichisches Erbrecht anwendbar sein soll. Diese Rechtswahl gilt dann unabhängig davon, wohin ihn das Leben noch bringen wird.


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